Der Mond gehört in der Astrologie zusammen mit der Sonne und dem Aszendenten zu den wichtigsten Horoskopfaktoren, durch die die Persönlichkeit eines Menschen beschrieben werden kann.
In der klassischen Astrologie wird die Mond-Stellung im Horoskop mit der Mutter und der Frühkindheit (bis 7 Jahre) in Verbindung gebracht. Babys und Kleinkinder werden von Instinkten geleitet und haben naturgemäß eine besonders enge Mutterbindung. Der Grund: Babys sind 9 Monate lang körperlich mit der Mutter verbunden. Durch die Mutter werden sie beschützt, behütet und ernährt. Deshalb sind sie noch lange von ihrer Zuneigung abhängig. Ein harmonisch gestellter Mond im Horoskop gibt einem Menschen grundsätzlich eine innere Sicherheit und Ausgeglichenheit, auf die er sein ganzes Leben lang bauen kann. Kritische Aspekte können hemmend sein. Fast alle Menschen, die unter chronischen Panikzuständen, unerklärlichen Ängsten, Depressionen oder Phobien leiden, haben so genannte „Mond-Verletzungen“, mit denen sie nur schwer fertig werden.
Der Mond steht auch für das Seelenleben, für das Gemüt, das Weibliche, für Empfindungen, die Psyche, für Stimmungen und Gefühlseindrücke, aber auch für die Heimat und das Elternhaus.
Weil der Mond ständig seine Lage, Form und Gestalt ändert, ist er hauptverantwortlich für wechselnde Stimmungen, für seelische Hochs und Tiefs. Besonders betroffen davon sind Menschen, bei denen der Mond eine dominante Stellung im Horoskop einnimmt (Sonne im Krebs, Krebs-Aszendent, Mond in Eckhäusern (1, 4, 7 und 10), Mond-Konjunktion-AC).